Bodo Kirchhoff. Widerfahrnis

Den richtige Ton. Er ist wichtig, wenn man auf der Suche ist nach einem neuen Buch. Widerfahrnis habe ich gekauft, als Bodo Kirchhoff dafür den Deutschen Buchpreis bekommen sollte. Ich mache das sonst nicht. Ich kaufe und lese oft eher die, die dagegen sind. So war das jedenfalls früher. Seit einigen Jahren befreie ich mich aber von diesen Vorurteilen. Noch ein Vorurteil. Ich mochte die Frankfurter Verlagsanstalt nie. Ich empfand sie als konservativ. Sie stand für eine Literatur, die nicht meine war, mehrheitlich. Natürlich gabs da aber immer auch interessante Bücher.

Zurück zu Bodo Kirchhoffs Widerfahrnis. Nein, eine Rezension wird dies nicht. Es kann noch keine werden, denn ich habe erst einige Seiten gelesen. Der Ton stimmt. Ja, ich mag es auch, etwas von einem Frankfurter Autoren zu lesen. So gesehen beherrsche ich noch nicht immer alle meine Vorurteile. Der Ton stimmt, die Stimmung baut sich nach wenigen Worten auf. Mehr braucht es zunächst einmal nicht. Da ist was zwischen mir und diesem Buch. Mal schauen, vielleicht ist da auch was zwischen mir und diesem Autor.

Versuch. Fehler. Versuch

Versuch und Fehler. Beim Vollschreiben eines Blogs ist das in dieser Zeit der Versuch, etwas abzusondern, was einerseits zwar einen Mehrwert hat für andere, nicht zu knapp aber auch ein Selbstzweck ist für den Autor. Und so starte ich den Versuch nach langer Zeit einfach neu. Themen gibt es genug. Wald und Wiese sind und bleiben Themen. Nein nein, nicht Wald und Wiese im forstwirtschaftlichen Sinne sondern, natürlich, Seelen-Wald und Seelen-Wiese, sozusagen. Und vielleicht kommt ja auch ein wenig Linux vor. Und Windows. Vielleicht auch nicht. Wer weiß..