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Über den Rechtsruck

Es fällt mir schwer. Ich wollte eigentlich nicht mehr schreiben über Politik. Zu komplex sind Zusammenhänge, zu groß mein Wunsch, mich von Verkürzungen fernzuhalten, denn tatsächlich glaube ich immer weniger an Zuspitzungen, um Themen zu erklären. Und doch schreibe ich über diese Verschiebung nach Rechts. Es ist eine elementare Verschiebung, die immer weiter getrieben wird. Und es ist eine Bewegung in Richtung Vergangenheit, die just in einem Moment der Zeit passiert, an dem wir eigentlich mutig voranschreiten müssten und an dem alte Fehler im Handeln beendet werden und auch, in dem falsche Kompromisse aufgekündigt gehörten.

Persönlich stand ich dem Phänomen dieser Bewegung nach Rechts lange gegenüber und konnte nicht begreifen, was da geschieht. Ich war fassungslos. Allmählich denke ich aber, dass ich den Nebel durchschaue, dass ich es schaffe, die Bewegungen hinter dem Nebel zu erkennen und auch die handelnden Gruppen. In den USA ist beispielweise nicht Donald Trump die handelnde Person. Er ist nur das Werkzeug. Hinter Trump und seiner Politik der Vernichtung gesellschaftlicher Strukturen stecken Menschen, die irgendwann beschlossen haben, dass alles Geld, alle Macht, die schon vorhanden ist, nicht ausreicht. Es sind Menschen, die gewissenlos aufbrechen, was eine Gesellschaft zusammenhält. Da sind Behörden, da sind Gesetzgebungen. Alles, was noch mehr Profit im Wege steht, muss weg. In einem Bericht für den Weltspiegel analysiert Annette Dittert, wer z.B. hinter einer Figur wie Boris Johnson steht. Auch hier ist Geld im Spiel, auch hier geht es vor allem darum, Chaos zu schaffen. Und das Geld kommt aus den USA. Immer mehr verdichtet sich der Eindruck, dass also hinter dem Rechtsruck, den wir international spüren, gar nicht zuallererst Fremdenfeindlichkeit steht oder Konservatismus, sondern vielmehr der Wille, Zusammenhalt aufzusprengen, Institutionen zu schleifen, Gesetze oder ganze Regierungen loszuwerden nur, um einige wenige Menschen auf der Erde noch reicher zu machen und vor allem, um sie mit noch mehr Macht auszustatten.

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Manchmal muss man die Sachen selber in die Hand nehmen

Fingerfood. Und endlich der Beweis, dass mein Lieblings-Döner-Laden auch Pommes kann. Wenn ich mir nämlich manchmal Burger bestelle, mit Pommes, dann sind die Pommes meist recht weich, manchmal sogar etwas matschig. Das liegt am Transport, denn für diesen Transport werden sie in eine Schachtel geladen und dort macht sich Feuchtigkeit breit. Und Feuchtigkeit ist nun einmal nicht gut für Pommes Frites. Jawohl! Beweisführung abgeschlossen. Ach ja, prima geschmeckt hat es natürlich sowieso. Hihi..

Alles auf Anfang

Jeder Morgen ist auch ein neuer Anfang. Und manchmal schauen Anfänge aus, als würde wirklich alles komplett neu beginnen. Ich bin dankbar, dass ich solche Momente erleben darf, einfach so und ohne, dass ich dazu etwas Besonderes beigetragen habe.

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Thema von Anders Norén.

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